Forscher arbeitet am Mikroskop.

Programmziel

Das ko-finanzierte Programm German Egyptian Research Fund (GERF) unterstützt deutsch-ägyptische Forschungszusammenarbeit in verschiedenen Interessensgebieten. Die Zuwendungen sollen es Wissenschaftlern – auch Nachwuchswissenschaftlern – ermöglichen, neue Bereiche der wissenschaftlichen Forschung zu bearbeiten, indem bilaterale Forschungskooperationen zwischen beiden Ländern auf Gebieten von beiderseitigem Interesse gefördert werden. Die dabei erzielten Forschungsergebnisse sollen in konkrete Anwendungen überführt werden. Weiteres Ziel des gemeinsamen Forschungsfonds ist die Unterstützung von wissenschaftlichen Netzwerken bei der Beantragung von Fördermitteln aus dem 7. EU-Rahmenprogramm oder aus nationalen Förderprogrammen.

Die durchführenden Stellen sind für ägyptische Antragsteller der STDF im Auftrag des Ministry of Higher Education and Scientific Research (MHESR) und für deutsche Antragsteller das Internationale Büro (IB) im Auftrag des BMBF.

Wer kann sich bewerben?

Antragsberechtigt sind Forscherteams, die aus mindestens einem deutschen und einem ägyptischen Forscher bestehen. Die Teams sollen an deutschen oder ägyptischen Forschungsorganisationen, staatlichen oder nicht-staatlichen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen oder gewerblichen Unternehmen, insbesondere an Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMUs) oder an Nichtregierungs- und zivilgesellschaftliche Organisationen angesiedelt sein.

Die Förderung richtet sich an Wissenschaftler aller Fachrichtungen. Besondere Beachtung finden Forschungskooperationen mit interdisziplinärer Ausrichtung und solche die die wirtschaftlichen und sozialen Dimensionen der unten aufgeführten Felder erforschen. Besonderes Augenmerk liegt auch auf Projektanträgen welche die Teilnahme von Nachwuchsforschern vorsehen.

Der Zusammenarbeit der verschiedenen Partner im FuE-Bereich, deren besonderen wissenschaftlichen Fähigkeiten und der Beteiligung der Wirtschaft kommt erhöhte Bedeutung zu. Daher sollten die Projektkonsortien möglichst Hochschulen, öffentliche Behörden, FuE-Institute sowie die mit der wirtschaftlichen Umsetzung von Ergebnissen der angewandten Forschung befassten Unternehmen einbeziehen.

Was wird gefördert?

Ziel dieser zweiten gemeinsamen Bekanntmachung ist die Förderung und Unterstützung gemeinsamer innovativer anwendungsbezogener Forschungsprojekte aus allen Wissenschaftsgebieten inklusive Geistes- und Sozialwissenschaften. Bewerber werden aufgefordert, Projektvorschläge insbesondere in den folgenden Gebieten einzureichen:

  • Lebensmittelerzeugung und -sicherheit
  • Wasserressourcenmanagement
  • Erneuerbare Energie
  • Umweltforschung
  • Materialwissenschaften und Nanotechnologie: Risikobewertung und Auswirkung auf Mensch und Umwelt
  • Robotik und Mechatronik
  • Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT)
  • Verkehrs­ und Stadtplanungskonzepten

Konditionen der Förderung

Die Zuwendungen können sich insgesamt maximal auf € 200 000 pro gemeinsames Vorhaben belaufen. Die Laufzeit eines Projektes kann maximal 24 Monate betragen.

Bewerbungstermin

Die Aufforderung zur Bewerbung wird alle zwei Jahre veröffentlicht. Bitte besuchen Sie die Webseite in regelmäßigen Abständen um sich über neue Ausschreibungen zu informieren.

Kontakt und weitere Informationen

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte:

www.stdf.org.eg  oder www.internationales-buero.de/en

oder kontaktieren Sie: hannodaadcairo.org