80 GermanistInnen und 21 DAAD-LektorInnen aus 14 Ländern: Kairo wird für vier Tage zum Zentrum der DaF-Szene in der Menaregion

Vom 14.-16. Mai 2017 fand in Kairo die Konferenz alMena – Germanistik und DaF in der Menaregion statt. Rund 30 Germanistinnen und Germanisten aus der Region waren dem Call for Papers Anfang des Jahres gefolgt und reisten an, um aktuelle Entwicklungen der Germanistik in der Region mit rund 50 Germanistinnen und Germanisten aus Ägypten zu diskutieren. Vervollständigt wurde das Teilnehmerfeld durch deutsche Experten sowie die DAAD-Lektorinnen und Lektoren aus der Region und Kenia, die direkt am Anschluss an die Konferenz für weitere zwei Tage intern tagten.

Das Review-Verfahren stellte sich als Schlüssel für 26 exzellente und innovative Fachbeiträge und eine äußerst demokratische und engagierte Diskussionskultur heraus. Einzigartig und bisher beispiellos war die Vielzahl der vertretenen Länder – innerhalb kürzester Zeit entstand unter den Teilnehmenden aus Ägypten, Algerien, Deutschland, dem Irak, Israel, Jordanien, Kenia, dem Libanon, Marokko, dem Oman, den Palästinensischen Gebieten, Saudi-Arabien, dem Sudan und Tunesien eine ausgesprochen kollegiale Atmosphäre fachlichen Austauschs. Insbesondere in den vier Paneldiskussionen war die Bereitschaft und Motivation zu einer stärkeren Zusammenarbeit und Vernetzung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Region spürbar. Auch die bewusste Einbindung Nairobis – neben Amman und Kairo der dritte Standort, an dem ein Masterstudiengang DaF in Afrika angeboten wird, eröffnete eine Vielzahl neuer Möglichkeiten für mögliche Kooperationen.

Direkt im Anschluss an die Konferenz fand ein Arbeitstreffen der DAAD-Lektorinnen und Lektoren statt, das durch intensiven und kollegialen Austausch geprägt war. Neben Workshops zu Fachsprachen, Didaktik und Gender Sensitive Teaching stand auf dem Programm auch ein World Cafe zu praktischen Themen aus dem Lektorenalltag.